Backlinks für kleine Unternehmen: Was sie wirklich bringen
Wer sich zum ersten Mal damit beschäftigt, bei Google besser gefunden zu werden, begegnet früher oder später dem Begriff Backlink. Meist dauert es dann nicht lange, bis Angebote auftauchen, die hunderte oder sogar tausende solcher Links versprechen. Gleichzeitig hört man, schlechte Backlinks könnten einer Website schaden und besonders gute seien ausgesprochen wertvoll.
Das klingt zunächst komplizierter, als es eigentlich ist.
Ein Backlink ist zunächst nichts anderes als ein Link von einer anderen Website zu Ihrer Website. Wenn beispielsweise ein lokales Branchenportal über Ihr Unternehmen schreibt und dabei auf Ihre Firmenwebsite verweist, haben Sie einen Backlink bekommen.
Solche Verlinkungen können Besucher direkt zu Ihnen bringen. Gleichzeitig helfen sie Suchmaschinen dabei einzuschätzen, wie eine Website mit dem übrigen Internet verbunden ist.
Entscheidend ist allerdings nicht allein, wie viele Backlinks eine Website besitzt. Interessanter ist, woher die Links kommen, warum sie gesetzt wurden und in welchem Zusammenhang sie stehen.
Was ist ein Backlink?
Nehmen wir an, Sie betreiben eine Tischlerei.
Ein regionales Wohnmagazin veröffentlicht einen Beitrag über maßgefertigte Küchen und erwähnt darin Ihre Tischlerei. Der Unternehmensname wird mit Ihrer Website verlinkt.
Wer den Artikel liest, kann auf diesen Link klicken und landet bei Ihnen.
Aus Ihrer Sicht ist dieser Link ein Backlink.
Dasselbe kann passieren, wenn ein Lieferant seine Partner auflistet, ein Verein seine Unterstützer nennt, ein anderer Unternehmer auf eine Ihrer Informationen verweist oder ein Blog über ein passendes Thema berichtet.
Das Internet besteht zu einem erheblichen Teil aus solchen Verbindungen. Websites stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern verweisen aufeinander.
Genau diese Verlinkungen ermöglichen es Besuchern, von einer Seite zur nächsten zu gelangen.
Warum interessieren sich Suchmaschinen für Links?
Ein Link kann als eine Art Hinweis verstanden werden.
Wenn eine Website auf eine andere verweist, gibt es normalerweise irgendeinen Grund dafür. Vielleicht befindet sich dort eine weiterführende Information. Vielleicht wird ein Unternehmen empfohlen. Vielleicht wird eine Quelle genannt oder ein Produkt erwähnt.
Suchmaschinen können diese Verbindungen analysieren.
Wenn zahlreiche seriöse und thematisch passende Websites auf eine bestimmte Seite verweisen, kann das ein Signal dafür sein, dass diese Seite im jeweiligen Themengebiet eine gewisse Bedeutung besitzt.
Das bedeutet allerdings nicht:
Ein Link = eine Stimme und die Website mit den meisten Stimmen gewinnt.
So einfach funktioniert es nicht.
Suchmaschinen betrachten zahlreiche Faktoren. Außerdem unterscheiden sich Links erheblich voneinander. Eine natürliche Erwähnung innerhalb eines passenden Fachartikels ist etwas völlig anderes als ein automatisierter Eintrag auf einer Website, die ausschließlich aus tausenden zufälligen Links besteht.
Ein guter Backlink kann auch ganz ohne Google wertvoll sein
Bei Backlinks wird häufig ausschließlich über Suchmaschinen gesprochen. Dabei wird ihre ursprünglichste Funktion leicht vergessen:
Menschen können darauf klicken.
Wenn ein lokales Nachrichtenportal über die Neueröffnung eines Restaurants berichtet und zur Website des Restaurants verlinkt, kann dieser Link direkt neue Gäste bringen.
Wenn ein Handwerksbetrieb auf der Website eines Herstellers als Fachpartner genannt wird, können potenzielle Kunden über diese Seite zum Betrieb gelangen.
Wenn ein informativer Beitrag auf eine hilfreiche Anleitung eines Unternehmens verweist, können Leser dort weiterlesen.
Ein Backlink, der tatsächlich interessierte Besucher bringt, hat deshalb einen unmittelbaren Wert – ganz unabhängig davon, wie Google ihn bewertet.
Das ist auch eine gute Möglichkeit, Backlinks zu beurteilen: Könnte ein Mensch nachvollziehen, warum dieser Link dort steht?
Wenn die Antwort ja lautet, ist das meistens ein wesentlich besseres Zeichen als ein Link, der offensichtlich ausschließlich für Suchmaschinen platziert wurde.
Warum nicht jeder Backlink gleich viel wert ist
Stellen Sie sich zwei Verlinkungen vor.
Auf einer angesehenen Website über Gartengestaltung erscheint ein ausführlicher Beitrag über automatische Bewässerungssysteme. Darin wird ein lokaler Gartenbaubetrieb erwähnt und verlinkt.
Der zweite Link befindet sich auf einer kaum verständlichen Website mit hunderten Links zu Onlinecasinos, Autowerkstätten, Zahnärzten, Kryptowährungen und Ferienwohnungen.
Beide sind technisch betrachtet Backlinks.
Trotzdem würde niemand ernsthaft behaupten, dass sie dieselbe Qualität besitzen.
Thema, Zusammenhang und Qualität der verlinkenden Website spielen deshalb eine wichtige Rolle.
Es geht nicht darum, irgendwo im Internet möglichst oft vorzukommen. Eine Verlinkung sollte möglichst dort entstehen, wo sie inhaltlich nachvollziehbar ist.
Thematische Nähe ist hilfreich
Ein Friseursalon muss nicht ausschließlich Links von anderen Friseurseiten erhalten. Das wäre ohnehin eher ungewöhnlich.
Es gibt zahlreiche thematisch passende Umfelder.
Ein Hochzeitsblog könnte auf einen Friseur verweisen, der Brautfrisuren anbietet. Ein lokales Stadtportal könnte einen neuen Salon vorstellen. Ein Beauty-Blog könnte einen Beitrag über Haarpflege mit einer passenden Leistung des Unternehmens verbinden.
Der Zusammenhang muss also nicht exakt derselbe sein. Er sollte nur vernünftig erklärbar sein.
Eine Verlinkung von einer Website über Modelleisenbahnen zu einer Zahnarztpraxis würde dagegen Fragen aufwerfen, wenn keinerlei nachvollziehbarer Zusammenhang vorhanden ist.
Auch Suchmaschinen versuchen solche Zusammenhänge zu verstehen.
Deshalb ist passend meistens wichtiger als irgendwo.
Müssen Backlinks immer von großen Websites kommen?
Nein.
Eine häufige Vorstellung lautet, ein Link sei nur interessant, wenn er von einer riesigen bekannten Website kommt.
Natürlich kann eine Verlinkung von einer stark besuchten und etablierten Website ausgesprochen wertvoll sein. Für einen kleinen lokalen Betrieb können aber auch wesentlich kleinere Seiten interessant sein.
Ein regionales Portal, ein lokaler Verein, ein Geschäftspartner oder eine spezialisierte Nischenwebsite kann thematisch sehr gut passen.
Eine kleine Website über ein genau relevantes Thema kann sogar interessanter sein als eine große Seite, die mit der Branche überhaupt nichts zu tun hat.
Gerade für lokale Unternehmen sollte man deshalb nicht ausschließlich auf beeindruckende Kennzahlen schauen.
Die bessere Frage lautet wiederum: Passt diese Website zu meinem Unternehmen oder zu dem Inhalt, auf den sie verlinkt?
Woher können natürliche Backlinks kommen?
Viele Unternehmen besitzen bereits Möglichkeiten für Verlinkungen, ohne darüber nachzudenken.
Geschäftspartner können aufeinander verweisen. Hersteller führen Händler oder Fachbetriebe. Verbände listen Mitglieder. Lokale Organisationen erwähnen Sponsoren. Veranstaltungen nennen beteiligte Unternehmen. Medien berichten über Neueröffnungen oder besondere Angebote.
Auch gute Inhalte können Links erzeugen.
Wenn ein Unternehmen auf seiner Website etwas veröffentlicht, das eine häufige Frage besonders verständlich beantwortet, kann eine andere Seite später darauf verweisen.
Das geschieht allerdings nicht automatisch.
Eine Website kann den besten Beitrag der Welt enthalten – wenn niemand davon weiß, wird auch niemand darauf verlinken.
Deshalb gehört zum Linkaufbau häufig auch die aktive Suche nach passenden Möglichkeiten.
Kann man nach Backlinks fragen?
Natürlich.
Wenn eine Verlinkung inhaltlich sinnvoll wäre, spricht nichts dagegen, einen Websitebetreiber darauf aufmerksam zu machen.
Angenommen, ein regionaler Ratgeber enthält eine Seite über Dienstleister in einem bestimmten Bereich und Ihr Unternehmen würde dort gut hineinpassen. Dann kann man den Betreiber darauf hinweisen.
Oder eine Website verlinkt auf eine Information, die inzwischen nicht mehr verfügbar ist. Vielleicht haben Sie einen aktuellen Beitrag zum selben Thema.
Nicht jede Anfrage führt zu einem Link. Websitebetreiber sind selbstverständlich frei darin, was sie veröffentlichen.
Trotzdem entstehen viele sinnvolle Verlinkungen gerade dadurch, dass jemand die passende Gelegenheit entdeckt und Kontakt aufnimmt.
Warum tausende Backlinks kein gutes Angebot sein müssen
Bei der Suche nach Backlinks findet man schnell erstaunliche Angebote.
„1.000 Backlinks für 19,90 Euro“ klingt auf den ersten Blick beeindruckend. Schließlich müssten tausend Links doch besser sein als zehn.
Das Problem liegt darin, dass solche Mengen kaum individuell recherchiert und sinnvoll eingebunden werden können.
Häufig entstehen die Links automatisiert auf beliebigen Seiten, Profilen, Kommentaren, Verzeichnissen oder Netzwerken, deren einziger Zweck darin besteht, möglichst viele Links zu erzeugen.
Für einen normalen Unternehmer stellt sich dabei eine einfache Frage:
Würde ich einem Kunden diese Seite freiwillig zeigen und stolz sagen, dass mein Unternehmen dort empfohlen wird?
Wenn die Antwort eindeutig nein lautet, sollte man sich fragen, warum die Verlinkung überhaupt wertvoll sein soll.
Ein Link ist nicht automatisch gut, nur weil er technisch existiert.
Was sind Linkfarmen?
Der Begriff beschreibt Websites oder ganze Netzwerke, die hauptsächlich dafür aufgebaut werden, Links zu anderen Websites zu setzen.
Solche Seiten besitzen oft kaum einen echten redaktionellen Zweck. Sie veröffentlichen Inhalte vor allem deshalb, weil darin Verlinkungen untergebracht werden können.
Das Problem ist nicht, dass eine Website mehr als einen externen Link setzt. Normale Websites verlinken ständig auf andere Seiten.
Verdächtig wird es, wenn die Verlinkungen offensichtlich das eigentliche Geschäftsmodell beziehungsweise den einzigen Zweck der Seite darstellen und keinerlei natürliche Auswahl mehr erkennbar ist.
Für kleine Unternehmen besteht kein Grund, den eigenen Internetauftritt mit solchen Konstruktionen zu verbinden.
Langfristig ist ein überschaubarer Aufbau sinnvoller als möglichst schnelle künstliche Masse.
Ist Linktausch erlaubt?
Unternehmen und Websitebetreiber verlinken selbstverständlich auch gegenseitig aufeinander.
Ein Hotel verweist möglicherweise auf einen lokalen Freizeitbetrieb, während dieser wiederum Übernachtungsmöglichkeiten empfiehlt. Zwei Geschäftspartner können sich gegenseitig nennen. Verbundene Unternehmen können aufeinander verweisen.
Solche Verbindungen können für Besucher ausgesprochen hilfreich sein.
Problematisch wird es eher, wenn ein systematischer Tausch ausschließlich mit dem Ziel betrieben wird, Suchmaschinen zu beeinflussen: „Du setzt zehn Links zu mir, dann setze ich zehn Links zu dir.“
Ein nachvollziehbarer redaktioneller Zusammenhang ist deshalb wiederum die bessere Orientierung.
Nicht jede gegenseitige Verlinkung ist automatisch verdächtig. Das Internet würde sonst kaum funktionieren.
Soll ein Backlink immer auf die Startseite führen?
Nein.
Die beste Zielseite hängt davon ab, worum es bei der Verlinkung geht.
Wenn ein regionaler Artikel allgemein ein Unternehmen vorstellt, kann die Startseite sinnvoll sein.
Wenn ein Fachbeitrag dagegen eine bestimmte Dienstleistung erwähnt, ist möglicherweise die entsprechende Leistungsseite das bessere Ziel.
Noch konkreter kann ein Link direkt auf einen Ratgeberbeitrag führen, wenn genau dessen Information empfohlen wird.
Dadurch landet der Besucher direkt an der Stelle, die zur ursprünglichen Erwähnung passt.
Auch aus diesem Grund lohnt es sich, eine Website nicht ausschließlich aus einer einzigen Startseite bestehen zu lassen.
Je mehr sinnvolle Inhalte vorhanden sind, desto mehr passende Ziele gibt es für Verlinkungen.
Was ist der Linktext?
Der anklickbare Teil eines Links wird häufig als Linktext oder Ankertext bezeichnet.
Ein Satz könnte beispielsweise lauten:
„Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber zur Heizungswartung.“
Der hervorgehobene Teil wäre dann der Linktext.
Auch dieser Text kann dabei helfen zu verstehen, worum es auf der verlinkten Seite geht.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Backlink exakt denselben werblichen Suchbegriff enthalten sollte. Natürliche Verlinkungen sehen unterschiedlich aus.
Manchmal wird der Unternehmensname verlinkt. Manchmal eine URL. Manchmal steht dort „weitere Informationen“. Manchmal wird direkt ein Thema genannt.
Diese Vielfalt ist vollkommen normal.
Wie viele Backlinks braucht eine Website?
Darauf gibt es keine sinnvolle allgemeine Zahl.
Eine kleine lokale Nische kann völlig anders aussehen als ein stark umkämpfter nationaler Markt.
Auch bestehende Websites starten nicht am selben Punkt. Manche Unternehmen werden seit Jahren von Partnern, Vereinen und lokalen Medien verlinkt. Andere haben noch keinen einzigen externen Verweis.
Die Frage „Brauche ich 20 oder 200 Backlinks?“ führt deshalb selten weiter.
Wichtiger ist, regelmäßig vernünftige Verbindungen aufzubauen und gleichzeitig die eigene Website weiterzuentwickeln.
Ein einzelner hervorragender Link kann interessanter sein als dutzende völlig bedeutungslose Einträge.
Wie schnell sollten neue Backlinks entstehen?
Auch hier gibt es keinen magischen Zeitplan.
Wenn ein Unternehmen plötzlich große öffentliche Aufmerksamkeit bekommt, können innerhalb weniger Tage zahlreiche natürliche Links entstehen. Das ist nicht automatisch problematisch.
Bei einem kleinen Betrieb ohne besondere Nachrichtenlage wäre eine plötzliche Explosion tausender zweifelhafter Links dagegen eher ungewöhnlich.
Für normale Firmenwebsites spricht deshalb wenig gegen einen ruhigen, kontinuierlichen Aufbau.
Einige passende Verlinkungen über einen längeren Zeitraum wirken nicht nur natürlicher, sondern ermöglichen auch eine vernünftige Auswahl.
Linkaufbau muss kein Wettrennen sein.
Kann ein schlechter Backlink meiner Website schaden?
Suchmaschinen kennen das Problem künstlicher und manipulativer Links seit vielen Jahren und versuchen, solche Muster entsprechend zu behandeln.
Für Unternehmer bedeutet das vor allem: Man sollte nicht bewusst große Mengen offensichtlich künstlicher Links aufbauen.
Gleichzeitig muss niemand in Panik geraten, nur weil irgendwann irgendeine fragwürdige Website auf das eigene Unternehmen verlinkt.
Websitebetreiber können schließlich nicht vollständig kontrollieren, wer im Internet auf sie verweist.
Die sinnvollste Strategie ist deshalb nicht permanente Angst vor jedem unbekannten Link, sondern ein grundsätzlich vernünftiger Umgang mit dem eigenen Linkaufbau.
Wer bewusst nach nachvollziehbaren Verlinkungen sucht, hat wesentlich weniger Anlass, sich mit dubiosen Massenmethoden zu beschäftigen.
Backlinks ersetzen keine gute Website
Das ist ein wichtiger Punkt.
Eine schlechte Website wird nicht plötzlich hervorragend, weil hundert andere Seiten auf sie verlinken.
Wenn Besucher über einen Backlink kommen und anschließend nicht verstehen, was das Unternehmen anbietet, ist wenig gewonnen.
Auch für Suchmaschinen besteht Sichtbarkeit aus vielen Komponenten. Inhalte, technische Erreichbarkeit, Struktur, Themenrelevanz und zahlreiche weitere Signale spielen eine Rolle.
Backlinks sind deshalb ein Teil des Gesamtbildes.
Zuerst sollte die Website vernünftig aufgebaut sein. Danach lohnt es sich umso mehr, Verbindungen von außen zu schaffen.
Neue Inhalte erleichtern den Linkaufbau
Eine Website, die ausschließlich aus Startseite, Impressum und Kontaktseite besteht, bietet anderen Websitebetreibern nur wenige Gründe für eine Verlinkung.
Ein guter Ratgeber verändert das.
Angenommen, eine Tischlerei veröffentlicht einen ausführlichen Beitrag darüber, welche Holzarten sich für bestimmte Möbel eignen. Eine Wohnwebsite könnte diese Information später als weiterführende Quelle nennen.
Eine Praxis beantwortet eine häufig gestellte Frage besonders verständlich. Ein anderer Artikel könnte darauf verweisen.
Ein Fachbetrieb erstellt eine hilfreiche Checkliste. Auch diese kann verlinkt werden.
Gute Inhalte und Backlinks ergänzen sich deshalb.
Inhalte schaffen mögliche Linkziele. Backlinks helfen dabei, diese Inhalte stärker mit dem übrigen Internet zu verbinden.
Backlinks und lokale Unternehmen
Gerade für lokale Unternehmen können regionale Verlinkungen interessant sein.
Ein Bericht in einer lokalen Zeitung, eine Erwähnung auf einer Gemeinde- oder Veranstaltungsseite, ein Link von einem Geschäftspartner oder eine Aufnahme in ein sinnvolles regionales Portal kann sehr gut zum Unternehmen passen.
Hier spielt wieder der Kontext eine große Rolle.
Eine kleine Wiener Website, die sich genau mit dem Bezirk und seinen Unternehmen beschäftigt, kann für ein lokales Geschäft relevanter sein als irgendeine viel größere internationale Website ohne regionalen Zusammenhang.
Bei lokaler Sichtbarkeit sollte deshalb nicht nur nach möglichst großen Seiten gesucht werden.
Nähe kann selbst eine Form von Relevanz sein.
Muss ich für Backlinks bezahlen?
Nicht zwingend.
Viele Backlinks entstehen ohne direkte Bezahlung. Geschäftspartner verlinken aufeinander, Medien berichten, interessante Inhalte werden empfohlen oder ein Unternehmen wird in einer passenden Übersicht aufgenommen.
Es gibt allerdings auch kommerzielle Platzierungen und Dienstleistungen rund um Linkaufbau.
Wichtig ist in jedem Fall Transparenz und die Einhaltung der Vorgaben der beteiligten Plattformen und Suchmaschinen.
Für kleine Unternehmen ist vor allem entscheidend, dass nicht einfach Geld gegen irgendeinen beliebigen Link getauscht wird.
Wenn für Recherche, Kontaktaufnahme und Umsetzung bezahlt wird, sollte das Ergebnis trotzdem in einem nachvollziehbaren Umfeld stehen.
Der Preis allein macht weder einen guten noch einen schlechten Backlink.
Wie erkennt man eine sinnvolle Verlinkungsmöglichkeit?
Einige einfache Fragen helfen.
Passt die Website thematisch oder regional zu meinem Unternehmen?
Gibt es einen echten Inhalt, in dem die Verlinkung sinnvoll erscheint?
Würde ein Besucher verstehen, warum mein Unternehmen dort genannt wird?
Ist die Seite offensichtlich für Menschen gemacht oder hauptsächlich eine Sammlung beliebiger Links?
Kann aus dem Link theoretisch sogar ein interessierter Besucher entstehen?
Je öfter diese Fragen vernünftig beantwortet werden können, desto interessanter ist die Möglichkeit.
Man braucht dafür nicht zwingend komplizierte Kennzahlen.
Gesunder Menschenverstand ist beim Linkaufbau erstaunlich nützlich.
Warum Backlinks bei Lampl Consulting 30 Euro kosten
Bei Lampl Consulting kostet ein Backlink 30 Euro netto zuzüglich Umsatzsteuer.
Dabei geht es nicht darum, automatisiert einen weiteren Eintrag in einer riesigen Linkliste zu erzeugen.
Wir suchen nach einer passenden Möglichkeit, kümmern uns um die Umsetzung und prüfen anschließend, ob die Verlinkung erreichbar ist.
Der Preis bezieht sich auf einen einzelnen Backlink.
Eine bestimmte Verbesserung Ihrer Google-Position können und wollen wir damit nicht garantieren. Suchmaschinen entscheiden selbst, wie sie einzelne Signale bewerten.
Auch können wir nicht garantieren, dass eine Website eines anderen Betreibers einen Link für alle Ewigkeit unverändert bestehen lässt.
Was wir anbieten können, ist wesentlich konkreter: Wir suchen eine vernünftige Verlinkungsmöglichkeit und kümmern uns darum.
Regelmäßige Backlinks ohne einzelne Bestellungen
Wer seine Website kontinuierlich weiterentwickeln möchte, muss Backlinks nicht unbedingt einzeln bestellen.
Im Sorglos-Paket von Lampl Consulting sind jeden Monat drei neue Backlinks enthalten. Zusätzlich entstehen vier neue Blogbeiträge und kleinere Verbesserungen an der Website.
Damit werden zwei Bereiche miteinander verbunden: neue Inhalte auf der eigenen Website und neue Verbindungen von außen.
Das Paket wird jeweils für drei Monate gebucht und endet danach automatisch. Wer weitermachen möchte, kann anschließend weitere drei Monate vereinbaren.
Für Unternehmen, die sich mit Themenplanung, Content und Verlinkungen überhaupt nicht beschäftigen möchten, ist das die bequemere Variante.
Ein Backlink sollte einen Grund haben
Das ist letztlich die einfachste Regel.
Wenn jemand fragt: „Warum führt von dieser Website ein Link zu meinem Unternehmen?“, sollte es eine vernünftige Antwort geben.
Weil Ihr Unternehmen im Artikel erwähnt wird.
Weil Ihre Dienstleistung zum Thema passt.
Weil Ihre Information als Quelle dient.
Weil Sie Partner des Unternehmens sind.
Weil Sie in dieser Region tätig sind.
Weil ein Leser auf Ihrer Website sinnvoll weiterlesen kann.
Je natürlicher diese Erklärung klingt, desto besser.
Ein Link, dessen einzige Begründung lautet „weil wir einen Backlink brauchten“, ist dagegen wenig überzeugend.
Qualität bedeutet nicht Perfektion
Nicht jeder Backlink muss von einer weltbekannten Website stammen. Nicht jede verlinkende Seite muss Millionen Besucher haben. Und nicht jede Verlinkung wird sofort messbar neue Kunden bringen.
Linkaufbau ist langfristiger Bestandteil einer Website.
Viele kleine passende Verbindungen ergeben mit der Zeit ein Netzwerk rund um das Unternehmen und seine Inhalte.
Das Ziel sollte deshalb nicht darin bestehen, eine möglichst große Zahl neben dem Begriff „Backlinks“ anzeigen zu können.
Viel sinnvoller ist es, sich Schritt für Schritt mit anderen Websites zu verbinden, bei denen diese Verbindung inhaltlich, fachlich oder regional Sinn ergibt.
Genau darin liegt der eigentliche Wert eines guten Backlinks: Er steht nicht einfach irgendwo im Internet.
Er führt von einem nachvollziehbaren Ort zu Ihrer Website – und gibt sowohl Menschen als auch Suchmaschinen einen Grund, diesem Weg zu folgen.