Google Ads für kleine Unternehmen: Lohnt sich das wirklich?
Bei Google ganz oben erscheinen, wenn jemand gerade nach der eigenen Leistung sucht – das klingt für kleine Unternehmen zunächst ausgesprochen attraktiv. Genau das verspricht Google Ads grundsätzlich: Statt darauf zu warten, dass die eigene Website irgendwann weit oben in den normalen Suchergebnissen auftaucht, kann man Anzeigen schalten und damit unmittelbar sichtbar werden.
Die entscheidende Frage lautet allerdings: Lohnt sich das auch für einen kleinen Betrieb mit überschaubarem Werbebudget?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Für manche Unternehmen können bereits wenige gezielte Anzeigen sehr interessant sein. Für andere wäre das Geld an anderer Stelle besser eingesetzt. Entscheidend ist vor allem, was angeboten wird, wo die Kunden sitzen und was ein neuer Kunde für das Unternehmen wert ist.
Google Ads muss dabei kein kompliziertes Dauerprojekt sein. Gerade bei kleinen lokalen Unternehmen kann eine einfache, klar begrenzte Kampagne völlig ausreichen.
Was Google Ads eigentlich ist
Wenn jemand bei Google nach einer Leistung sucht, erscheinen häufig oberhalb oder zwischen den normalen Suchergebnissen gekennzeichnete Anzeigen. Unternehmen können dafür bezahlen, bei bestimmten Suchanfragen mit ihrer Werbung berücksichtigt zu werden.
Ein Installateur könnte beispielsweise für Suchanfragen rund um Installationsarbeiten in seiner Region werben. Eine Physiotherapiepraxis könnte Menschen erreichen, die nach einer entsprechenden Praxis in der Umgebung suchen. Ein Friseursalon kann Anzeigen für relevante lokale Suchanfragen schalten.
Der große Unterschied zu klassischer Werbung besteht darin, dass der potenzielle Kunde bereits aktiv nach etwas sucht.
Eine Plakatwerbung erreicht zahlreiche Menschen, von denen die meisten gerade keinen Installateur benötigen. Eine Google-Anzeige kann dagegen genau in dem Moment erscheinen, in dem jemand nach einem Installateur sucht.
Das macht Suchanzeigen für bestimmte Unternehmen besonders interessant.
Google Ads und normale Google-Ergebnisse sind nicht dasselbe
Bezahlte Anzeigen und normale Suchergebnisse werden häufig miteinander verwechselt.
Bei den normalen Suchergebnissen entscheidet Google anhand zahlreicher Kriterien, welche Website zu einer Suche besonders gut passt. Eine gute Website, hilfreiche Inhalte, Verlinkungen und andere Faktoren können dazu beitragen, dort besser sichtbar zu werden. Eine bestimmte Position kann jedoch nicht einfach gekauft werden.
Bei Google Ads bezahlt das Unternehmen dagegen für Werbung.
Dadurch kann Sichtbarkeit wesentlich schneller entstehen. Eine neu gegründete Firma muss nicht erst darauf warten, dass ihre Website über Monate immer stärker wahrgenommen wird. Eine eingerichtete Kampagne kann grundsätzlich deutlich früher Besucher bringen.
Dafür endet diese zusätzliche Sichtbarkeit allerdings auch, wenn keine Werbung mehr geschaltet wird.
Beide Wege schließen sich deshalb nicht aus. Im Gegenteil: Für viele Unternehmen kann es sinnvoll sein, langfristig an der normalen Sichtbarkeit zu arbeiten und gleichzeitig bei Bedarf Werbung einzusetzen.
Wann Google Ads besonders interessant sein kann
Besonders attraktiv sind Anzeigen häufig dann, wenn ein Kunde einen klaren Bedarf hat und aktiv nach einer Lösung sucht.
Wer beispielsweise nach „Schlüsseldienst Wien“ sucht, tut das wahrscheinlich nicht aus allgemeinem Interesse an Schlüsseldiensten. Es besteht möglicherweise gerade ein konkretes Problem.
Ähnlich ist es bei zahlreichen Handwerksleistungen, Reparaturen, bestimmten medizinischen oder therapeutischen Angeboten und vielen lokalen Dienstleistungen.
Je näher die Suche an einer tatsächlichen Kauf- oder Kontaktentscheidung liegt, desto interessanter kann Werbung werden.
Anders sieht es bei Produkten oder Dienstleistungen aus, nach denen kaum jemand aktiv sucht. Dann hilft auch eine perfekt eingerichtete Suchanzeige nur begrenzt. Google kann schließlich keine Suchanfragen erzeugen, die es nicht gibt.
Ein Klick ist noch kein Kunde
Das ist einer der wichtigsten Punkte bei Google Ads.
Die Anzeige kann dafür sorgen, dass jemand Ihre Website besucht. Was danach passiert, hängt aber von Ihrer Website und Ihrem Angebot ab.
Stellen Sie sich vor, jemand sucht nach einer bestimmten Dienstleistung. Ihre Anzeige erscheint, der Interessent klickt darauf und landet anschließend auf einer Website, auf der er kaum erkennen kann, ob Sie diese Leistung tatsächlich anbieten.
Oder die Telefonnummer ist schwer zu finden. Die Seite funktioniert am Smartphone schlecht. Es gibt keine Informationen über Preise, Standort oder Ablauf. Vielleicht lädt die Seite auch so langsam, dass der Besucher vorher wieder verschwindet.
Dann hat die Werbung ihren Teil der Arbeit erledigt. Der Besucher wurde gebracht. Die Website hat ihn anschließend verloren.
Google Ads und eine vernünftige Website gehören deshalb zusammen.
Was kostet Google Ads?
Bei den Kosten muss man zwei Dinge klar voneinander trennen: das Werbebudget für Google und die Kosten für die Einrichtung beziehungsweise Betreuung durch einen Dienstleister.
Das Werbebudget wird dafür verwendet, die Anzeigen tatsächlich auszuspielen. Wie viel ein einzelner Klick kostet, hängt unter anderem von der jeweiligen Suchanfrage und dem Wettbewerb ab.
In einer stark umkämpften Branche kann ein Klick deutlich teurer sein als in einer kleinen Nische mit wenigen Werbetreibenden.
Deshalb gibt es keine allgemeingültige Antwort wie „Google Ads kostet 100 Euro im Monat“.
Ein Unternehmen kann selbst entscheiden, wie viel es investieren möchte. Wichtig ist nur, realistisch einzuschätzen, ob dieses Budget überhaupt ausreicht, um eine sinnvolle Zahl potenzieller Kunden zu erreichen.
Muss ich jeden Monat hunderte oder tausende Euro ausgeben?
Nein.
Gerade kleine lokale Unternehmen können zunächst mit einem begrenzten Budget testen, ob Google Ads für sie interessant ist.
Dabei sollte allerdings nicht der Fehler gemacht werden, das Budget so stark zu begrenzen, dass praktisch keine verwertbaren Ergebnisse entstehen.
Wenn beispielsweise nur wenige Klicks im Monat möglich sind, lässt sich schwer beurteilen, ob die Kampagne tatsächlich funktioniert. Manchmal braucht es etwas Zeit und genügend Besucher, bevor sinnvoll bewertet werden kann, welche Suchanfragen und Anzeigen gut funktionieren.
Trotzdem muss kein Kleinbetrieb von Anfang an riesige Beträge investieren.
Ein vernünftiger Einstieg bedeutet eher: überschaubar beginnen, beobachten und nur dann mehr investieren, wenn die Ergebnisse dafür sprechen.
Wie hoch sollte mein Werbebudget sein?
Die richtige Höhe hängt stark vom Unternehmen ab.
Ein neuer Auftrag kann für einen Elektriker möglicherweise mehrere hundert oder tausend Euro Umsatz bedeuten. Ein Café verdient an einem einzelnen neuen Gast wesentlich weniger.
Damit verändert sich auch die Frage, wie viel ein neuer Interessent kosten darf.
Wenn ein zusätzlicher Kunde für ein Unternehmen wirtschaftlich sehr wertvoll ist, können auch höhere Werbekosten sinnvoll sein. Wenn pro Kunde nur wenige Euro verdient werden, muss Werbung deutlich günstiger funktionieren.
Deshalb ist die Frage „Was kostet ein Klick?“ allein nicht besonders hilfreich.
Interessanter ist:
Was ist ein neuer Kunde für mein Unternehmen wert?
Erst damit lässt sich beurteilen, ob Werbung wirtschaftlich sinnvoll sein kann.
Muss ich für jeden Klick bezahlen?
Bei klassischen Suchanzeigen wird häufig nach Klicks abgerechnet. Das bedeutet: Nicht allein das Anzeigen einer Werbung verursacht automatisch dieselben Kosten wie ein tatsächlicher Klick.
Das klingt zunächst angenehm, führt aber zu einer wichtigen Aufgabe: Die Anzeigen sollten möglichst den richtigen Menschen gezeigt werden.
Ein Klick von jemandem, der Ihre Leistung überhaupt nicht benötigt, bringt wenig.
Deshalb ist die Auswahl passender Suchbegriffe und Einstellungen so wichtig. Eine Kampagne sollte nicht einfach möglichst viele Besucher erzeugen. Sie sollte möglichst relevante Besucher erreichen.
Hundert zufällige Klicks sind weniger interessant als zehn Menschen, die tatsächlich genau nach Ihrer Dienstleistung suchen.
Warum die Auswahl der Suchbegriffe wichtig ist
Angenommen, ein Unternehmen repariert ausschließlich Fahrräder.
Dann wäre es wenig hilfreich, Anzeigen für jede Suche auszuliefern, in der irgendwie das Wort „Fahrrad“ vorkommt. Menschen könnten nach Fahrradreisen, gebrauchten Fahrrädern, Fahrradhelmen oder der Geschichte des Fahrrads suchen.
Diese Besucher brauchen keine Reparatur.
Eine vernünftige Kampagne versucht deshalb, Suchanfragen näher an die angebotene Leistung heranzuführen.
Bei lokalen Unternehmen kommt zusätzlich der Standort hinzu. Eine Fahrradwerkstatt in Wien muss ihre Werbung normalerweise nicht Menschen in Hamburg zeigen.
Je genauer Angebot, Suchanfragen und Region zusammenpassen, desto weniger Budget wird für Besucher ausgegeben, die wahrscheinlich niemals Kunden werden.
Lokale Unternehmen haben einen besonderen Vorteil
Ein kleiner Betrieb muss häufig nicht mit ganz Österreich konkurrieren.
Ein Friseursalon benötigt hauptsächlich Kunden aus einem vernünftigen Einzugsgebiet. Eine Praxis hat ebenfalls einen Standort. Ein Restaurant möchte hauptsächlich Menschen erreichen, für die ein Besuch geografisch realistisch ist.
Google Ads lässt sich entsprechend regional ausrichten.
Das kann für kleine Unternehmen ein großer Vorteil sein. Statt ein knappes Budget über ein riesiges Gebiet zu verteilen, kann die Werbung auf die Region konzentriert werden, in der tatsächlich Kunden gewonnen werden sollen.
Ein Betrieb aus Wien muss deshalb nicht automatisch für Klicks aus Vorarlberg bezahlen.
Gerade diese regionale Begrenzung macht Suchanzeigen für lokale Dienstleister interessant.
Muss Google Ads ständig betreut werden?
Nicht zwingend.
Bei großen Werbekonten mit zahlreichen Kampagnen, Produkten, Regionen und laufenden Aktionen kann kontinuierliche Betreuung sinnvoll sein.
Eine kleine lokale Kampagne ist jedoch etwas anderes.
Wenn ein Unternehmen seit Jahren dieselben grundlegenden Leistungen anbietet, kann eine einmal ordentlich eingerichtete Kampagne auch längere Zeit mit relativ wenigen Änderungen auskommen.
Natürlich sollte man gelegentlich kontrollieren, was passiert. Auch Angebote, Wettbewerb und Suchverhalten können sich verändern.
Aber daraus folgt nicht automatisch, dass jedes kleine Unternehmen eine monatliche Agenturpauschale benötigt.
Wenn monatelang nichts geändert werden muss, stellt sich durchaus die Frage, wofür eine feste monatliche Betreuungsgebühr eigentlich bezahlt wird.
Wann sind Änderungen notwendig?
Änderungen können beispielsweise sinnvoll sein, wenn neue Leistungen hinzukommen, bestimmte Angebote nicht mehr beworben werden sollen oder sich das Tätigkeitsgebiet verändert.
Vielleicht möchte ein Unternehmen außerdem eine neue Aktion bewerben. Auch die Formulierung einer Anzeige kann angepasst werden.
Manchmal zeigt sich nach einiger Zeit, dass bestimmte Suchanfragen viele Klicks bringen, aber kaum interessante Besucher. Dann kann eine Anpassung sinnvoll sein.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Woche etwas verändert werden muss.
Eine Kampagne sollte nicht allein deshalb ständig umgebaut werden, damit jemand eine laufende Betreuung rechtfertigen kann.
Brauche ich eine Agentur für Google Ads?
Nein. Google Ads kann grundsätzlich selbst eingerichtet werden.
Wer sich mit der Plattform beschäftigen möchte, kann ein eigenes Konto anlegen, Kampagnen erstellen und Anzeigen schalten.
Wie bei einer selbst gebauten Website besteht der Aufwand hauptsächlich darin, sich mit den Einstellungen auseinanderzusetzen.
Man muss verstehen, welche Region angesprochen werden soll, welche Suchbegriffe sinnvoll sind, welches Budget eingesetzt wird und wohin Besucher geleitet werden sollen.
Für manche Unternehmer ist das interessant. Andere möchten sich lieber nicht mit einer weiteren Plattform beschäftigen.
Dann kann es sinnvoll sein, die Einrichtung abzugeben und das Konto anschließend selbst zu behalten.
Wem sollte das Google-Ads-Konto gehören?
Dem Unternehmen.
Das ist ein wichtiger Punkt.
Die Kampagne sollte möglichst im eigenen Google-Ads-Konto des Unternehmens laufen. Dort befinden sich die eigenen Zahlungsdaten, Kampagnen und historischen Informationen.
Ein Dienstleister kann Zugriff erhalten, um die Kampagne einzurichten oder Änderungen vorzunehmen.
Wenn die Zusammenarbeit irgendwann endet, sollte das Unternehmen seinen Werbeaccount trotzdem behalten.
Das entspricht demselben Grundgedanken wie bei Domain und Website: Ein Dienstleister sollte Ihnen helfen, aber Sie nicht technisch von sich abhängig machen.
Kann Google Ads neue Kunden garantieren?
Nein.
Wer eine bestimmte Zahl neuer Kunden garantiert, müsste zahlreiche Dinge kontrollieren können, die außerhalb seines Einflusses liegen.
Die Anzeige kann einen potenziellen Kunden auf Ihre Website bringen. Sie kann aber nicht erzwingen, dass dieser Kunde anschließend anruft.
Vielleicht gefällt ihm das Angebot eines Mitbewerbers besser. Vielleicht ist Ihr Preis höher als erwartet. Vielleicht ist gerade niemand erreichbar. Vielleicht entscheidet er sich überhaupt gegen den Kauf.
Auch die Anzeigenposition kann nicht dauerhaft garantiert werden. Andere Unternehmen werben ebenfalls und Bedingungen können sich verändern.
Eine seriöse Erwartung ist deshalb nicht: „Ich zahle für Google Ads und bekomme garantiert zehn Neukunden.“
Sinnvoller ist: Ich bezahle dafür, bei passenden Suchanfragen zusätzliche Chancen auf interessierte Besucher zu bekommen.
Woran erkenne ich, ob sich die Werbung lohnt?
Am Ende sollte Werbung wirtschaftlich betrachtet werden.
Es reicht nicht, nur auf Klickzahlen zu schauen.
Hundert Klicks sehen in einer Statistik beeindruckend aus. Wenn daraus kein einziger vernünftiger Kontakt entsteht, bringen sie dem Unternehmen wenig.
Umgekehrt kann eine Kampagne mit wesentlich weniger Klicks erfolgreich sein, wenn daraus regelmäßig wertvolle Aufträge entstehen.
Kleine Unternehmen können deshalb ganz pragmatisch beobachten: Kommen Anfragen über die Website? Erwähnen Kunden Google? Steigen Anrufe oder Kontaktanfragen während der Kampagne?
Je besser die Auswertung eingerichtet ist, desto genauer lässt sich das nachvollziehen. Aber auch ohne kompliziertes Berichtswesen sollte irgendwann erkennbar werden, ob tatsächlich Geschäft entsteht.
Wann Google Ads eher nicht sinnvoll ist
Nicht jedes Unternehmen sollte sofort Anzeigen schalten.
Wenn die Website noch völlig unklar ist, wäre es oft sinnvoller, zuerst diese zu verbessern.
Auch bei einem Angebot, das praktisch niemand aktiv sucht, können klassische Suchanzeigen schwierig sein.
Ein weiterer problematischer Fall entsteht, wenn ein Unternehmen zusätzliche Kunden momentan überhaupt nicht bedienen kann. Wer bereits für die nächsten sechs Monate ausgebucht ist, muss nicht unbedingt Geld dafür ausgeben, noch mehr Anfragen zu erzeugen.
Werbung sollte ein konkretes unternehmerisches Ziel haben.
„Wir sollten auch einmal Google Ads machen“ ist noch kein besonders gutes Ziel.
Google Ads bei einer Neueröffnung
Sehr interessant können Anzeigen rund um eine Neueröffnung sein.
Ein neues Unternehmen hat normalerweise noch kaum Bekanntheit. Die Website ist ebenfalls neu und besitzt möglicherweise noch wenig Sichtbarkeit in den normalen Suchergebnissen.
Trotzdem sollen möglichst schnell erste Kunden kommen.
Hier können Anzeigen eine Brücke bilden.
Während Website, Inhalte und normale Sichtbarkeit langsam wachsen, kann das Unternehmen bereits bei relevanten Suchanfragen werben.
Gerade für lokale Dienstleister kann das helfen, die ersten Monate zu überbrücken.
Wichtig bleibt allerdings, dass die Website bereits vernünftig funktioniert. Werbung auf eine halbfertige Baustellenseite zu schicken, ist selten eine gute Investition.
Google Ads oder lieber in die Website investieren?
Wenn das Budget sehr knapp ist, würde ich zunächst dafür sorgen, dass eine vernünftige Website existiert.
Die Website bleibt. Sie ist die Grundlage für normale Google-Ergebnisse, Empfehlungen, direkte Besucher, Social Media und auch spätere Werbung.
Google Ads bringt zusätzlichen Verkehr, solange dafür Geld ausgegeben wird.
Hat ein Unternehmen dagegen bereits eine gute Website, kann ein zusätzliches Werbebudget sehr interessant sein.
Es ist also häufig keine Frage von Website oder Google Ads, sondern eine Reihenfolge:
Zuerst eine vernünftige Grundlage. Danach zusätzliche Besucher.
Google Ads oder Backlinks und neue Inhalte?
Auch diese Maßnahmen erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Neue Inhalte erweitern eine Website und können langfristig dafür sorgen, dass sie zu mehr Suchanfragen passt.
Backlinks schaffen Verbindungen von anderen Websites und können zur Wahrnehmung einer Website beitragen.
Google Ads kauft dagegen unmittelbare Werbesichtbarkeit.
Ein Unternehmen, das langfristig wachsen möchte, kann deshalb durchaus mehrere Wege kombinieren.
Wer sofort zusätzliche Anfragen braucht, wird Werbung möglicherweise stärker gewichten. Wer langfristig weniger von bezahlten Klicks abhängig sein möchte, sollte gleichzeitig die eigene Website weiterentwickeln.
Wie richtet Lampl Consulting Google Ads ein?
Bei Lampl Consulting kostet die Einrichtung einer einfachen Google-Ads-Kampagne für ein kleines Unternehmen 50 Euro netto zuzüglich Umsatzsteuer.
Die Kampagne läuft im eigenen Google-Ads-Konto des Kunden. Das Werbebudget bezahlt der Kunde direkt an Google und entscheidet auch selbst, wie hoch dieses Budget sein soll.
Eine laufende monatliche Betreuungsgebühr gibt es nicht.
Wenn später eine Änderung notwendig ist, beispielsweise weil sich eine Leistung verändert oder eine Anzeige angepasst werden soll, wird nur diese konkrete Änderung berechnet. Einfache Änderungen kosten in der Regel 10 Euro netto.
Damit trennen wir zwei Dinge klar voneinander: Das Geld für die Werbung geht an Google. Unser Honorar bezahlen Sie für die Arbeit, die wir tatsächlich durchführen.
Eine kleine Kampagne darf auch einfach bleiben
Google Ads kann ausgesprochen komplex werden. Große Unternehmen betreiben zahlreiche Kampagnen, testen unterschiedliche Anzeigenvarianten, analysieren enorme Datenmengen und optimieren permanent.
Ein lokaler Kleinbetrieb muss nicht automatisch genauso arbeiten.
Wenn ein Unternehmen drei klare Leistungen anbietet und Kunden in einer bestimmten Region sucht, darf auch die Werbekampagne entsprechend übersichtlich sein.
Komplexität ist kein Qualitätsmerkmal.
Eine gute Kampagne soll vor allem die richtigen Menschen erreichen, das Budget vernünftig einsetzen und Interessenten auf eine Website schicken, auf der sie anschließend verstehen, was angeboten wird.
Lohnt sich Google Ads für kleine Unternehmen?
Es kann sich sehr gut lohnen – besonders dann, wenn potenzielle Kunden aktiv nach der angebotenen Leistung suchen und ein zusätzlicher Auftrag einen vernünftigen wirtschaftlichen Wert besitzt.
Es kann aber genauso sinnvoll sein, zunächst die eigene Website zu verbessern oder langfristig an der normalen Sichtbarkeit zu arbeiten.
Google Ads ist weder Pflicht noch Zaubermittel.
Es ist schlicht ein Werkzeug.
Der große Vorteil besteht darin, dass Unternehmen genau in dem Moment sichtbar werden können, in dem jemand nach ihrer Leistung sucht. Der Nachteil ist ebenso klar: Diese zusätzliche Sichtbarkeit kostet Geld.
Ob das Geld gut investiert ist, entscheidet sich deshalb nicht daran, wie viele Klicks eine Kampagne erzeugt.
Entscheidend ist, ob am Ende die richtigen Menschen auf Ihrer Website landen – und daraus tatsächlich neue Kontakte und Kunden entstehen.