Google Unternehmensprofil: Mehr lokale Kunden erreichen
Wer nach einem Restaurant, Friseur, Installateur oder einer Praxis in der Nähe sucht, landet häufig gar nicht zuerst auf einer klassischen Firmenwebsite. Google zeigt lokale Unternehmen bereits direkt in den Suchergebnissen und auf Google Maps. Dort sieht der potenzielle Kunde Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos und weitere Informationen, bevor er überhaupt eine Website besucht.
Für kleine Unternehmen ist diese Darstellung besonders interessant. Ein Betrieb muss nicht bundesweit bekannt sein, um davon zu profitieren. Entscheidend ist vielmehr, dass Menschen in der Umgebung genau die Leistung suchen, die das Unternehmen anbietet.
Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil kann deshalb zu den wichtigsten Bestandteilen eines lokalen Internetauftritts gehören. Es ersetzt die eigene Website nicht, ergänzt sie aber an einer Stelle, an der viele Kunden ihre Suche beginnen.
Und das Beste daran: Viele der grundlegenden Möglichkeiten lassen sich nutzen, ohne für jeden Besucher bezahlen zu müssen.
Was ist ein Google Unternehmensprofil?
Ein Google Unternehmensprofil ist vereinfacht gesagt der Unternehmenseintrag, den Google für lokale Firmen in seinen Diensten verwendet.
Sucht jemand beispielsweise nach dem Namen eines Restaurants, kann direkt in der Google-Suche ein Bereich mit Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Bildern und weiteren Informationen erscheinen. Auch in Google Maps werden solche Unternehmen dargestellt.
Dadurch bekommt ein potenzieller Kunde sehr schnell Antworten auf einfache Fragen.
Wo befindet sich das Unternehmen?
Ist es gerade geöffnet?
Wie kann ich anrufen?
Gibt es eine Website?
Wie sieht es dort aus?
Bei vielen lokalen Suchanfragen reicht dieser erste Eindruck bereits aus, damit jemand Kontakt aufnimmt oder sich für einen Besuch entscheidet.
Das Unternehmensprofil ist damit weit mehr als ein digitales Telefonbuch.
Warum das für kleine Unternehmen besonders wichtig ist
Ein großes Unternehmen besitzt häufig zahlreiche Wege, über die Kunden auf die Marke aufmerksam werden. Es gibt Werbung, Filialen, bekannte Markenbegriffe, soziale Netzwerke und andere Kanäle.
Bei einem kleinen lokalen Betrieb sieht das häufig anders aus.
Ein Kunde kennt vielleicht nicht einmal den Namen des Unternehmens. Er sucht einfach nach dem, was er gerade braucht.
„Friseur in meiner Nähe.“
„Installateur Wien.“
„Zahnarzt Favoriten.“
„Restaurant in der Nähe.“
„Fahrradreparatur.“
Google versucht bei solchen Suchanfragen, passende Unternehmen in der Umgebung zu zeigen.
Genau deshalb ist ein sauber gepflegter Unternehmenseintrag so wertvoll. Der Betrieb kann einem potenziellen Kunden begegnen, bevor dieser überhaupt weiß, dass es ihn gibt.
Das Unternehmensprofil ersetzt keine Firmenwebsite
Weil Google bereits zahlreiche Informationen anzeigen kann, stellt sich eine naheliegende Frage: Braucht ein kleines Unternehmen dann überhaupt noch eine eigene Website?
In den meisten Fällen ja.
Das Unternehmensprofil eignet sich hervorragend für einen schnellen Überblick. Eine Website bietet dagegen deutlich mehr Platz, um Leistungen ausführlich zu erklären, Fragen zu beantworten und das Unternehmen individuell darzustellen.
Außerdem gehört die Website dem Unternehmen beziehungsweise kann unter der eigenen Domain betrieben werden. Bei einem Profil innerhalb einer fremden Plattform gelten dagegen immer die technischen Möglichkeiten und Regeln dieser Plattform.
Die beiden Bereiche erfüllen deshalb unterschiedliche Aufgaben.
Das Google Unternehmensprofil hilft dabei, lokal entdeckt zu werden.
Die Website hilft anschließend dabei, den Interessenten zu überzeugen.
Stimmen Ihre Unternehmensdaten überall überein?
Ein überraschend wichtiger Punkt sind ganz einfache Informationen.
Wenn auf der Website eine andere Telefonnummer steht als im Google-Profil oder Öffnungszeiten nicht übereinstimmen, entsteht Verwirrung.
Für den Kunden ist dabei völlig egal, warum die Information unterschiedlich ist. Vielleicht wurde eine Nummer geändert und eine Stelle vergessen. Vielleicht gelten seit Monaten neue Öffnungszeiten.
Der Besucher sieht lediglich zwei verschiedene Angaben und weiß nicht, welche stimmt.
Deshalb sollte man grundlegende Unternehmensdaten regelmäßig vergleichen.
Dazu gehören insbesondere Firmenname, Adresse, Telefonnummer, Website und Öffnungszeiten.
Änderungen sollten möglichst nicht nur an einer einzigen Stelle durchgeführt werden.
Der Unternehmensname sollte wirklich der Unternehmensname sein
Es kann verlockend sein, möglichst viele Leistungen oder Suchbegriffe in den Unternehmensnamen hineinzuschreiben.
Aus „Müller GmbH“ wird dann plötzlich etwas wie „Müller GmbH Installateur Heizung Sanitär Notdienst Wien“.
Für den Betreiber klingt das möglicherweise nach einer guten Möglichkeit, Google möglichst deutlich zu erklären, was angeboten wird.
Für Kunden wirkt ein solcher Name jedoch schnell künstlich.
Der Unternehmenseintrag sollte das reale Unternehmen darstellen und nicht zu einer Ansammlung von Suchbegriffen werden.
Was das Unternehmen anbietet, lässt sich an anderen Stellen sinnvoll erklären.
Ein klarer und konsistenter Firmenname erleichtert zudem die Verbindung zwischen Website, Unternehmensprofil und anderen Erwähnungen im Internet.
Die richtige Kategorie hilft bei der Einordnung
Google muss verstehen, um welche Art von Unternehmen es sich handelt.
Ein Restaurant ist etwas anderes als eine Steuerberatung. Ein Zahnarzt erfüllt eine andere Funktion als ein Baumarkt.
Deshalb gehört die Auswahl einer passenden Unternehmenskategorie zu den grundlegenden Einstellungen.
Dabei sollte die Hauptkategorie möglichst das tatsächliche Kerngeschäft widerspiegeln.
Ein Unternehmen, das zahlreiche unterschiedliche Dinge anbietet, sollte nicht versuchen, sich zwanghaft in jede denkbare Richtung gleichzeitig zu positionieren.
Auch hier hilft eine einfache Frage:
Was würde ein Kunde sagen, wenn er einem Bekannten erklären müsste, was für ein Unternehmen das ist?
Die Antwort führt meistens ziemlich schnell zur passenden Einordnung.
Öffnungszeiten sind keine Nebensache
Für lokale Geschäfte und Betriebe gehören Öffnungszeiten zu den Informationen, die besonders häufig gesucht werden.
Ein potenzieller Kunde möchte vielleicht gar nichts über das Unternehmen lesen. Er möchte lediglich wissen, ob er noch rechtzeitig vorbeikommen kann.
Falsche Öffnungszeiten sind deshalb ausgesprochen ärgerlich.
Besonders wichtig wird die Pflege bei Feiertagen, Betriebsurlaub oder außergewöhnlichen Änderungen.
Stellen Sie sich vor, jemand fährt aufgrund einer Google-Angabe zwanzig Minuten zu einem Geschäft und steht anschließend vor einer verschlossenen Tür.
Der Fehler mag technisch klein sein.
Für diesen Kunden war er ziemlich groß.
Ein Unternehmensprofil sollte deshalb nicht einmal eingerichtet und anschließend jahrelang vergessen werden.
Die Telefonnummer muss leicht zum richtigen Ansprechpartner führen
Gerade auf Smartphones wird die Telefonnummer im Unternehmensprofil häufig unmittelbar genutzt.
Ein Besucher sucht nach einer Leistung, findet einen passenden Betrieb und tippt direkt auf „Anrufen“.
Dieser Weg ist ausgesprochen kurz.
Deshalb sollte dort auch eine Telefonnummer hinterlegt sein, unter der Kunden tatsächlich jemanden erreichen können.
Eine alte Büronummer, die kaum noch kontrolliert wird, bringt wenig. Dasselbe gilt für eine Nummer, die seit einem Umzug nicht mehr stimmt.
Für manche Betriebe kann eine zentrale Telefonnummer sinnvoll sein. Andere verwenden eine Mobilnummer.
Entscheidend ist nicht die Art der Nummer.
Entscheidend ist, dass der Kunde am richtigen Ort landet.
Fotos beeinflussen den ersten Eindruck
Ein Unternehmenseintrag ohne Bilder wirkt anders als einer, bei dem Besucher bereits einen Eindruck von Geschäft, Praxis, Restaurant oder Team bekommen.
Gerade bei Unternehmen, die Kunden persönlich besuchen, können Bilder besonders hilfreich sein.
Wie sieht der Eingang aus?
Welche Atmosphäre erwartet mich?
Ist das Geschäft groß oder klein?
Wie sieht die Praxis aus?
Welche Produkte werden angeboten?
Echte Fotos beantworten solche Fragen oft wesentlich schneller als Text.
Dabei müssen die Bilder nicht aussehen wie eine internationale Werbekampagne.
Saubere, gut belichtete und aktuelle Fotos des tatsächlichen Unternehmens können vollkommen ausreichen.
Authentizität ist gerade bei lokalen Betrieben häufig wichtiger als Hochglanz.
Welche Bilder eignen sich für lokale Unternehmen?
Das hängt stark vom Unternehmen ab.
Ein Restaurant kann Gastraum, Terrasse und Speisen zeigen. Eine Werkstatt kann Arbeitsbereiche und typische Tätigkeiten fotografieren. Eine Praxis kann Räume zeigen, damit Patienten bereits vor dem ersten Termin wissen, was sie erwartet.
Ein Geschäft kann Produkte, Einrichtung und Außenansicht darstellen.
Auch eine Außenaufnahme ist oft erstaunlich praktisch. Wer zum ersten Mal zu einem Unternehmen fährt, erkennt dadurch möglicherweise schneller den Eingang.
Wenn Menschen auf den Bildern erkennbar sind, müssen selbstverständlich die entsprechenden rechtlichen Voraussetzungen für Aufnahme und Veröffentlichung berücksichtigt werden.
Nicht jeder Mitarbeiter möchte automatisch dauerhaft im Internet erscheinen.
Schlechte Fotos sind nicht automatisch besser als gar keine
Ein Bild kann grundsätzlich hilfreich sein. Trotzdem sollte nicht einfach alles hochgeladen werden, was sich irgendwo auf einem Handy findet.
Unscharfe Aufnahmen, dunkle Räume oder Bilder mit zufälligem Hintergrund können einen schlechteren Eindruck erzeugen als eine kleinere Auswahl guter Fotos.
Auch die Aktualität spielt eine Rolle.
Wenn ein Geschäft inzwischen komplett umgebaut wurde, sollten die Bilder nicht ausschließlich den Zustand vor fünf Jahren zeigen.
Dasselbe gilt für alte Logos, frühere Geschäftsschilder oder längst nicht mehr angebotene Produkte.
Das Unternehmensprofil soll dem Kunden einen Eindruck davon geben, was ihn heute erwartet.
Warum echte Bilder meistens besser passen als Stockfotos
Stockfotos können auf Websites sinnvoll eingesetzt werden. Sie helfen dabei, abstrakte Themen zu illustrieren oder eine Gestaltung zu ergänzen.
Beim lokalen Unternehmenseintrag geht es allerdings besonders stark um den realen Betrieb.
Ein perfekt inszeniertes Foto einer amerikanischen Zahnarztpraxis hilft einem Patienten in Wien wenig, wenn er eigentlich wissen möchte, wie die tatsächliche Praxis aussieht.
Dasselbe gilt für Restaurants, Geschäfte, Werkstätten und zahlreiche andere Unternehmen.
Wenn möglich, sollten deshalb eigene Fotos einen wesentlichen Teil der Darstellung bilden.
Der Kunde möchte nicht irgendeinen schönen Betrieb sehen.
Er möchte Ihren Betrieb sehen.
Bewertungen fallen sofort ins Auge
Ein weiterer sehr sichtbarer Bestandteil lokaler Unternehmenseinträge sind Bewertungen.
Viele potenzielle Kunden orientieren sich daran, welche Erfahrungen andere Menschen gemacht haben.
Das bedeutet nicht, dass ausschließlich Unternehmen mit perfekten Bewertungen eine Chance haben.
Menschen wissen durchaus, dass Geschmäcker unterschiedlich sind und nicht jeder Kunde zufrieden sein wird.
Interessant ist häufig das Gesamtbild.
Gibt es überhaupt Bewertungen?
Sind sie relativ aktuell?
Wie geht das Unternehmen mit Kritik um?
Wirkt die Rückmeldung anderer Kunden glaubwürdig?
Bewertungen sind dadurch nicht nur eine Zahl, sondern ein Teil der öffentlichen Wahrnehmung eines Unternehmens.
Sollte man Kunden aktiv um Bewertungen bitten?
Wenn Kunden zufrieden sind, kann man sie durchaus darauf aufmerksam machen, dass eine ehrliche Bewertung willkommen ist.
Viele Menschen würden grundsätzlich eine Bewertung schreiben, denken im Alltag aber schlicht nicht daran.
Eine freundliche Bitte kann deshalb helfen.
Wichtig ist, dass daraus kein unangenehmer Druck entsteht.
Auch sollten Bewertungen nicht gekauft oder künstlich erzeugt werden.
Das Ziel ist nicht eine möglichst perfekte Zahl um jeden Preis.
Eine glaubwürdige Sammlung echter Kundenerfahrungen ist langfristig wesentlich wertvoller.
Wie sollte man auf negative Bewertungen reagieren?
Eine schlechte Bewertung fühlt sich für einen Unternehmer schnell persönlich an.
Man hat viel Arbeit in den Betrieb gesteckt und liest plötzlich öffentlich eine scharfe Kritik.
Der erste Impuls ist möglicherweise, sofort ebenso scharf zu antworten.
Das ist selten eine gute Idee.
Die Antwort richtet sich nämlich nicht nur an die Person, die die Bewertung geschrieben hat. Auch zukünftige Kunden lesen mit.
Eine ruhige, sachliche Reaktion kann deshalb wesentlich überzeugender sein.
Wenn tatsächlich ein Fehler passiert ist, darf man das anerkennen.
Wenn eine Darstellung aus Sicht des Unternehmens nicht stimmt, kann man freundlich eine andere Perspektive schildern.
Nicht jede Kritik muss gewonnen werden.
Manchmal ist eine professionelle Antwort bereits das bessere Signal.
Muss man auf jede Bewertung antworten?
Nein.
Es kann sympathisch sein, sich für positive Rückmeldungen zu bedanken. Auch bei kritischen Bewertungen kann eine Antwort sinnvoll sein.
Ein Unternehmen muss daraus aber keine zusätzliche Vollzeitbeschäftigung machen.
Besonders bei vielen Bewertungen wäre es wenig hilfreich, unter jede einzelne exakt dieselbe Standardantwort zu kopieren.
„Vielen Dank für Ihre Bewertung, wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch“ wirkt beim zwanzigsten identischen Text nicht besonders persönlich.
Wenn Sie antworten, darf die Reaktion ruhig kurz sein.
Entscheidend ist eher, dass sie zum jeweiligen Inhalt passt.
Was ist bei einem Umzug zu beachten?
Ein Umzug betrifft den gesamten lokalen Internetauftritt.
Die Anschrift sollte nicht nur im Google Unternehmensprofil geändert werden, sondern auch auf der eigenen Website und überall dort, wo Kunden wichtige Kontaktdaten finden.
Sonst existiert das Unternehmen im Internet plötzlich an mehreren Orten gleichzeitig.
Dasselbe gilt für Telefonnummern und andere grundlegende Änderungen.
Gerade ältere Verzeichniseinträge werden leicht vergessen.
Deshalb lohnt es sich nach einem Umzug, nach dem eigenen Unternehmensnamen zu suchen und zu kontrollieren, wo noch alte Daten auftauchen.
Eine konsistente Online-Präsenz hilft Kunden und reduziert Missverständnisse.
Was ist bei einer Neueröffnung besonders wichtig?
Für neue Unternehmen ist das Google Unternehmensprofil besonders interessant.
Es gibt noch keine lange Geschichte, kaum Bekanntheit und möglicherweise erst wenige andere Websites, die den Betrieb erwähnen.
Trotzdem suchen Menschen bereits nach der angebotenen Leistung.
Ein sauber eingerichteter lokaler Unternehmenseintrag kann deshalb früh dabei helfen, überhaupt sichtbar zu werden.
Die wichtigsten Informationen sollten möglichst von Beginn an stimmen.
Name, Standort, Öffnungszeiten, Telefonnummer und Website bilden die Grundlage.
Anschließend können aktuelle Fotos hinzukommen.
Gerade bei einer Neueröffnung sind echte Bilder hilfreich, weil potenzielle Kunden den Betrieb noch nicht kennen.
Neue Website und Unternehmensprofil sollten zusammenpassen
Wenn gleichzeitig eine neue Firmenwebsite erstellt wird, lohnt es sich, die Informationen direkt abzugleichen.
Der Firmenname sollte gleich geschrieben sein.
Die Telefonnummer sollte übereinstimmen.
Die Anschrift sollte identisch sein.
Öffnungszeiten sollten nicht voneinander abweichen.
Auch die Website sollte selbstverständlich korrekt verlinkt sein.
Das klingt banal, verhindert aber zahlreiche kleine Fehler.
Bei neuen Unternehmen kann man dadurch von Anfang an eine saubere Grundlage schaffen, statt später an mehreren Stellen unterschiedliche Informationen korrigieren zu müssen.
Hilft ein Google Unternehmensprofil bei der Sichtbarkeit?
Für lokale Unternehmen kann es ein wichtiger Baustein sein.
Google versucht bei lokalen Suchanfragen zu erkennen, welche Unternehmen zur Suche und zum Standort des Nutzers passen könnten.
Ein vollständig und korrekt gepflegtes Unternehmensprofil liefert dafür wichtige Informationen.
Trotzdem sollte man auch hier keine Garantien erwarten.
Es gibt keine einfache Einstellung mit der Bedeutung „Zeige mich jetzt immer auf Platz eins“.
Mitbewerber existieren ebenfalls. Standort, Relevanz, Bekanntheit und weitere Faktoren können eine Rolle spielen.
Das Profil verbessert die Voraussetzungen dafür, dass Google das Unternehmen lokal richtig einordnen kann.
Mehr sollte man seriös nicht versprechen.
Kann ich ohne Website mit einem Unternehmensprofil gefunden werden?
Grundsätzlich kann ein lokaler Unternehmenseintrag auch ohne umfangreiche Website nützlich sein.
Für einen sehr kleinen neuen Betrieb kann das sogar ein erster Schritt sein.
Langfristig verschenkt man ohne eigene Website allerdings Möglichkeiten.
Im Unternehmensprofil kann nur ein begrenzter Teil der eigenen Leistungen ausführlich erklärt werden.
Eine Website kann dagegen für jede wichtige Leistung eigene Informationen anbieten, häufige Fragen beantworten und einen umfangreichen Ratgeber aufbauen.
Außerdem können andere Websites direkt auf einzelne Inhalte verlinken.
Das Unternehmensprofil ist deshalb ein hervorragender Einstiegspunkt.
Die eigene Website ist das Fundament, auf das der Besucher anschließend gelangen kann.
Kann man über das Profil direkt Kunden gewinnen?
Ja, zumindest kann daraus direkter Kundenkontakt entstehen.
Manche Menschen besuchen die Website gar nicht mehr.
Sie sehen den Unternehmenseintrag, prüfen Öffnungszeiten oder Bewertungen und rufen direkt an.
Bei Restaurants, Geschäften oder anderen lokalen Betrieben kann auch die Navigation zum Standort unmittelbar relevant sein.
Das ist einer der Gründe, warum sich die Pflege lohnt.
Nicht jeder digitale Kontakt muss zuerst über die Startseite der eigenen Website führen.
Wenn ein Kunde bereits über das Google-Profil genug Informationen hat, um anzurufen oder vorbeizukommen, hat der Eintrag seinen Zweck erfüllt.
Google Ads und Unternehmensprofil sind unterschiedliche Dinge
Auch diese Bereiche werden manchmal verwechselt.
Ein Unternehmensprofil dient der Darstellung eines realen Unternehmens in den lokalen Google-Diensten.
Google Ads ist dagegen bezahlte Werbung.
Ein Unternehmen kann ein Unternehmensprofil besitzen, ohne Anzeigen zu schalten. Ebenso kann Werbung eingesetzt werden, ohne dass diese beiden Bereiche identisch wären.
Für lokale Firmen können beide Maßnahmen nebeneinander sinnvoll sein.
Das Unternehmensprofil bildet eine dauerhafte Grundlage.
Google Ads kann zusätzliche bezahlte Sichtbarkeit schaffen, wenn Menschen nach bestimmten Leistungen suchen.
Wer neu startet, kann dadurch langfristige und kurzfristige Maßnahmen kombinieren.
Brauche ich jemanden, der mein Google Unternehmensprofil monatlich betreut?
Bei den meisten kleinen Unternehmen nicht unbedingt.
Wenn sich Öffnungszeiten, Telefonnummer, Adresse und grundlegende Leistungen selten ändern, gibt es keinen Grund, jeden Monat eine umfangreiche Betreuung zu bezahlen.
Wichtig ist eher, dass Änderungen tatsächlich durchgeführt werden, wenn sie auftreten.
Neue Fotos können gelegentlich ergänzt werden.
Bewertungen können beobachtet werden.
Bei besonderen Öffnungszeiten sollte rechtzeitig aktualisiert werden.
Ein Restaurant mit häufig wechselnden Angeboten hat möglicherweise mehr zu tun als eine Werkstatt, deren grundlegende Daten über Jahre gleich bleiben.
Wie bei vielen digitalen Leistungen gilt: Betreuung sollte stattfinden, wenn etwas zu betreuen ist.
Wie oft sollte man das Profil kontrollieren?
Eine regelmäßige kurze Kontrolle ist sinnvoll.
Man muss daraus kein kompliziertes Projekt machen.
Prüfen Sie gelegentlich, ob Öffnungszeiten stimmen, Telefonnummer und Website korrekt sind und Bilder noch zum aktuellen Unternehmen passen.
Besonders nach Änderungen sollte das Profil auf der Liste stehen.
Neue Telefonnummer?
Umzug?
Geänderte Öffnungszeiten?
Neue Website?
Neues Logo?
Dann sollte nicht nur die eigene Website aktualisiert werden.
Eine kleine Checkliste spart später viel Ärger.
Warum lokale Sichtbarkeit nicht an einer einzigen Plattform hängen sollte
Google ist für viele Unternehmen außerordentlich wichtig.
Trotzdem sollte die gesamte Online-Präsenz nicht ausschließlich von einem einzigen externen Profil abhängen.
Die eigene Domain und Website bleiben der Bereich, über den das Unternehmen die größte Kontrolle besitzt.
Dort lassen sich Inhalte unabhängig aufbauen, neue Seiten veröffentlichen und langfristig Informationen sammeln.
Andere Plattformen sind zusätzliche Wege zu dieser eigenen Präsenz.
Das ist ein gesunder Aufbau:
Eigene Website als Basis. Google Unternehmensprofil als lokaler Zugang. Weitere Kanäle dort, wo sie für das Unternehmen sinnvoll sind.
So muss nicht jede Information auf jeder Plattform vollständig wiederholt werden.
Was gehört zu einem guten lokalen Internetauftritt?
Für viele kleine Unternehmen reichen zunächst erstaunlich wenige Dinge.
Eine vernünftige Firmenwebsite erklärt das Angebot.
Das Google Unternehmensprofil stellt die wichtigsten lokalen Informationen bereit.
Echte Fotos zeigen das Unternehmen.
Kundenbewertungen geben anderen Menschen zusätzliche Orientierung.
Neue Inhalte auf der Website beantworten konkrete Fragen.
Verlinkungen von anderen Seiten schaffen weitere Wege zum Unternehmen.
Bei Bedarf können Google Ads zusätzliche Besucher bringen.
Kein einzelner Punkt davon ist ein Wundermittel.
Zusammen entsteht jedoch eine digitale Präsenz, die weit mehr leistet als eine bloße Online-Visitenkarte.
Wo sollte man anfangen?
Wenn bereits ein Google Unternehmensprofil existiert, würde ich zunächst die einfachsten Dinge kontrollieren.
Stimmt der Unternehmensname?
Ist die Adresse aktuell?
Funktioniert die Telefonnummer?
Sind die Öffnungszeiten richtig?
Führt der Website-Link wirklich zur richtigen Seite?
Gibt es einige aktuelle Fotos?
Schon diese Kontrolle kann zahlreiche offensichtliche Probleme beseitigen.
Anschließend kann man überlegen, welche Informationen noch fehlen.
Man braucht dafür keine komplizierte Strategie.
Oft geht es zunächst einfach darum, dem potenziellen Kunden dieselben Informationen zu geben, die man ihm auch am Telefon nennen würde.
Google kann den Kunden bringen – überzeugen müssen Sie ihn trotzdem
Ein gut gepflegtes Unternehmensprofil kann dafür sorgen, dass ein potenzieller Kunde Sie überhaupt entdeckt.
Danach beginnt die eigentliche Entscheidung.
Passt das Angebot?
Wirkt das Unternehmen vertrauenswürdig?
Sind die Informationen verständlich?
Gefällt dem Kunden, was er auf Bildern und Website sieht?
Sind Preis, Standort oder andere wichtige Fragen geklärt?
Digitale Sichtbarkeit ist deshalb niemals nur eine technische Aufgabe.
Der schönste Google-Eintrag hilft wenig, wenn der Besucher anschließend nicht versteht, was das Unternehmen für ihn tun kann.
Umgekehrt ist auch die beste Website nur begrenzt hilfreich, wenn niemand sie findet.
Ein kleiner Eintrag mit großer Wirkung
Das Google Unternehmensprofil gehört für lokale Betriebe zu den Dingen, die im Verhältnis zum Aufwand erstaunlich nützlich sein können.
Man muss keinen täglichen Content produzieren.
Man muss kein riesiges Werbebudget einsetzen.
Man muss auch nicht jede Woche sämtliche Einstellungen verändern.
Die Grundlage ist wesentlich einfacher:
Das Unternehmen korrekt darstellen und die Informationen aktuell halten.
Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Website und echte Bilder beantworten bereits viele Fragen, die potenzielle Kunden haben.
Danach können Bewertungen, neue Inhalte auf der Website, Backlinks und gegebenenfalls Werbung die Sichtbarkeit weiter ausbauen.
Für einen lokalen Betrieb beginnt gute Online-Präsenz deshalb oft nicht mit einer komplizierten Marketingstrategie.
Sie beginnt damit, dass jemand bei Google nach einer Leistung sucht, Ihr Unternehmen sieht und innerhalb weniger Sekunden denkt:
Das sieht nach dem richtigen Anbieter aus.